So funktioniert die Schätzung
Die Schätzung nutzt den RPM, kurz für Revenue per Mille: was pro 1.000 Aufrufe bei dir ankommt, nachdem YouTube seinen Anteil genommen hat.
Deine Aufrufe im Monat werden durch 1.000 geteilt und mit einem niedrigen und einem hohen RPM für deine Nische multipliziert.
Nehmen wir Lenas Sauerteig-Kanal aus Leipzig mit 200.000 Aufrufen im Monat.
Der RPM für Essen und Kochen liegt in unseren Daten zwischen 1,50 US$ und 5 US$, die Schätzung also bei 300 bis 1.000 US$ im Monat.
RPM ist nicht CPM
Der CPM ist das, was Werbetreibende für 1.000 Werbeeinblendungen zahlen.
Der RPM ist das, was dir von 1.000 Aufrufen deines Videos bleibt, mitgezählt die Aufrufe, bei denen gar keine Werbung lief.
Der RPM ist immer die kleinere Zahl, und er ist die Zahl, die zu deinem Kontostand passt.
Warum die Spanne so groß ist
Ein Finanzkanal kann mit denselben Aufrufen viermal so viel verdienen wie ein Gaming-Kanal.
Werbetreibende zahlen mehr, um Leute zu erreichen, die gerade Geld ausgeben wollen.
- Am stärksten bewegt das Land die Zahl. Ein Aufruf aus den USA kann ein Vielfaches eines Aufrufs aus Indien wert sein.
- Die Jahreszeit ebenso: Die Werbepreise steigen im November und Dezember und fallen im Januar.
- Shorts bringen pro Aufruf viel weniger als lange Videos, also lass die Shorts-Aufrufe aus der Rechnung heraus.
- Ein Kanal außerhalb des YouTube-Partnerprogramms verdient nichts an Werbung, egal wie viele Aufrufe er hat.