Was Google wirklich zeigt
Ein Suchergebnis besteht aus drei Teilen: einer Webadresse, einer fetten blauen Zeile und ein, zwei grauen Zeilen darunter.
Die blaue Zeile ist der Titel deiner Seite. Die grauen Zeilen sind ihre Beschreibung.
Das ist das ganze Schaufenster. Alles andere auf deiner Seite - deine Videos, deine Links, deine Texte - zählt erst, wenn jemand beschlossen hat, hereinzukommen.
Der Titel: das Wichtigste zuerst
Du hast ungefähr sechzig Zeichen, bevor Google deinen Titel mit drei Punkten abschneidet.
Schreib also nach vorn, was du wirklich machst, und nicht ans Ende.
- Schwach: „Willkommen auf meiner Seite - Lena“
- Besser: „Lenas Sauerteigbrot aus Leipzig - Rezepte, Videos, Kurse“
- Schwach: „Startseite“
- Besser: „Holzprojekte für den Einstieg, an einem Wochenende fertig“
Dein eigener Name gehört mit hinein, aber allein hilft er nur den Leuten, die dich schon kennen.
Die finden dich sowieso. Der Titel ist für alle anderen.
Die Beschreibung: eine Anzeige, keine Zusammenfassung
Hier hast du etwa 155 Zeichen.
Der erste Reflex ist, die Seite zu beschreiben. Widersteh ihm und beschreib lieber, was man davon hat.
„Eine Seite über meinen Kanal“ sagt niemandem etwas. „Jede Woche ein Sauerteigrezept, dazu die Fehler, die ich schon gemacht habe, damit du sie nicht machen musst“ sagt den Leuten, ob sich der Klick lohnt.
Nie zweimal dieselben Worte
Wenn zwei deiner Seiten denselben Titel und dieselbe Beschreibung tragen, sagst du einer Suchmaschine, dass es dieselbe Seite ist.
Sie sucht sich dann eine davon aus und übergeht die andere, ohne dir Bescheid zu sagen.
Jede Seite, die du veröffentlichst, verdient ihre eigene Zeile: deine Visitenkarte, deine Website und jeder einzelne Artikel.
Wo du das in Tublish einstellst
- Der Name deines Spaces und seine Kurzbeschreibung werden zum Titel und zur Beschreibung deiner digitalen Visitenkarte und deiner Website. Beides änderst du unter „Visitenkarte“.
- Der Titel und die kurze Zusammenfassung eines Artikels werden zu seinem eigenen Titel und seiner Beschreibung. Beide Felder stehen ganz oben im Artikel-Editor.
- Lässt du die Zusammenfassung leer, schreiben wir etwas Brauchbares hinein, aber brauchbar ist nicht dasselbe wie gut.
Drei Dinge, die du lassen solltest
- Stopf keine Suchbegriffe hinein. „sauerteigbrot rezept brot backen einfach rezept sauerteig brot“ liest sich für Menschen wie für Google nach Spam, und beide belohnen so etwas seit Jahren nicht mehr.
- Versprich nichts, was die Seite nicht hat. Die Leute sind sofort wieder weg, und dieses Signal ist schlimmer, als nie angeklickt zu werden.
- Überlass es nicht dem Zufall. Eine leere Beschreibung heißt, dass sich die Suchmaschine selbst eine ausdenkt, aus dem ersten Text, den sie findet.
Ein ehrlicher Hinweis
Nichts davon bringt eine Suchmaschine dazu, deine Seite aufzunehmen, und nichts kann das.
Ob du überhaupt erscheinst und wie schnell, entscheidet allein sie: oft nach ein paar Tagen, manchmal nach Wochen, und garantiert ist es nie.
Was Titel und Beschreibung entscheiden, ist das, was passiert, sobald du dort stehst: ob die suchende Person dich wählt oder das Ergebnis direkt unter dir.
Dieser Teil liegt bei dir. Er kostet dich ungefähr eine Minute pro Seite.